Umzug 

Ich spiele bereits einige Zeit mit dem Gedanken etwas an meinem Blog zu verändern. Die Bandbreite reichte dabei von völliger Löschung bis zu einem Hosting mit eigener, neuer Domain. So gering die Reichweite des Blogs auch sein mag, irgendwie ist er mir doch ans Herz gewachsen.

Nun ist die Entscheidung heute gefallen, der Blog zieht um und wird zukünftig über die Domain digitales-schulleben.com erreichbar sein 🙂

Vielen Dank für die vielen Tweets zur Beratung rund um geeignete Hoster und die Impressums-Problematik! Hier nur eine kleine Auswahl der Ratschläge und Empfehlungen:

Dank einiger guter Tutorials konnten alle Beiträge, Kommentare und “Follower” mit vertretbarem Aufwand übertragen werden. Sehr geholfen hat mir insbesondere folgender Beitrag von Miss Booleana “How To – Umzug von WordPress.com zu WordPress.org (self-hosted)”.

Noch liegt eine Menge Arbeit und Feintuning vor mir bis alles so läuft und aussieht wie gewünscht, aber ich habe auch wieder Lust mich damit zu beschäftigen (und zu lernen).

Also dann hoffentlich bis bald auf digitales-schulleben.com 🙂

Beste Grüße

David

Eine Alternative zur elektronischen Messwerterfassung: Casio C-LAB

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Casio C-LAB mit angeschlossenem Ultraschall-Bewegungssensor

Mitte Januar durfte ich wieder an der diesjährigen “Casio Teach&Talk” – Veranstaltung teilnehmen – eine Mischung zwischen Fortbildung, Expertentreff und Networking-Gelegenheit. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde unter anderem der Nachfolger des Messwerterfassungssystems EA-200 vorgestellt, ein Messinterface samt Sensoren das direkt über den grafikfähigen Taschenrechner gesteuert, aufgenommen und analysiert werden kann. Dieses fristete bis dato an vielen Schulen ein Schatten-Dasein, da es sich von Haus aus nur eben nur am Taschenrechner anschließen ließ (mit Ausnahme des Programms CAS-Log, programmiert von einem engagierten Dresdner Lehrer).

Warum mich das neue System sofort angesprochen hat?

Was bietet das C-LAB

  • Das eigentliche Messinterface bietet Anschlüsse für max. 3 Sensoren zur gleichen Zeit.
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Casio C-LAB mit Anschlussmöglichkeiten für 3 Sensoren, Mini-USB zum Laden des internen Akku und Verbindung zum PC, 3-Pin-Kabel als Verbindung zum Taschenrechner
  • Es gibt eine große Auswahl an Sensoren u.a. von CMA selbst, Casio und Vernier, usw. wobei die Sensoren von CMA selbst am günstigsten sind! Insgesamt ca. 50 Sensoren für alle naturwissenschaftlichen Fächer stehen allein von CMA zur Auswahl.
  • Verbindung zum PC per USB-Kabel (mitgeliefert) möglich.
  • Verbindung zum grafikfähigen Taschenrechner von Casio per Link-Kabel möglich.
  • Es ist ein autonomer Betrieb durch den eingebauten Akku möglich (aufgeladen wird ebenfalls per USB). Und es ist so klein und handlich, dass man es wirklich mit “raus” nehmen kann.
  • Die zugehörige Software Coach 6 Lite ist kostenfrei, die Vollversion kostet 5000 Euro und beinhaltet zusätzlich Module zur Videoanalyse und Modellbildung. Die Messwerterfassung, -darstellung und der Export der Messwerte ist auch mit der Lite-Version uneingeschränkt möglich.
  • Zukünftig ist eine plattformunabhängie Software-Lösung geplant, d.h. der Einsatz soll auch mit Smartphone, Tablet,… möglich sein. Wie sich dies mit dem USB-Anschluss realisieren lässt ist mir noch nicht ganz klar – aber ich lasse mich gerne überraschen 🙂

Kosten

Macht insgesamt für eine kleine Grundausstattung ca. 610 Euro ohne Schulrabatte o.ä. Das ist sicher nicht billig oder geschenkt – aber insgesamt ein fairer Preis.

Bei einem vergleichbaren Satz an Sensoren, Messinterface und Software landet man bei den großen Namen in der Physikausstattung (wie Phywe und Leybold) schnell bei 2000 Euro oder mehr. Und diese Systeme sind nicht ohne weiteres mobil einsetzbar…

Anschluss und Installation

  • 1. Schritt: Die Software Coach 6 Lite herunterladen (CMA) und installieren. Ich habe die Software bisher nur für Windows gefunden – aber das soll sich wohl ändern.
  • 2. Schritt: Verbindung zum Rechner herstellen (USB-Kabel)
  • 3. Schritt: Loslegen 🙂 Ich habe mich einfach munter durch die mitgelieferten Beispiele geklickt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung kann ich aber gerne nachreichen. Die Software erkennt automatisch ob ein C-LAB verbunden ist und welche Sensoren angeschlossen sind.

Erprobung

Ungeduldig wie ich bin, musste ich gleich nach Ankunft des Pakets den Bewegungssensor mit den Schülern ausprobieren. Da in Klasse 6 Bewegungen und entsprechende Diagramme eine Rolle spielen, habe ich in der Software eine Bewegung vorgegeben (dunkelgrau im Screenshot) und Aufgabe der Schüler war es diese dann so exakt wie möglich “nachzugehen” (hellgrau und rot).

Coach 6 Lite - Desktop - 6_3_funktionen_01
Screen Shot – Vorgegebenes Bewegungsdiagramm nachlaufen

Den Schülern hat es ziemlich viel Spaß gemacht – und gleichzeitig hatte man das Gefühl, das es bei dem ein oder anderen “Klick” gemacht hat, was man aus so einem Diagramm alles ablesen kann. Die Erfahrung hat mich auf jeden Fall motiviert mich weiter damit zu beschäftigen 🙂

Ausblick

In nächster Zeit möchte ich schrittweise ausprobieren, welche Einsatzszenarien für unsere Schule realistisch sind – und herauszufinden was sich vielleicht auch nicht bewährt. Denkbar ist der Einsatz dieses System z.B. als

  • Demonstrationsmessgerät / Multimeter (bei uns ist der Rechner im Physikzimmer mit Beamer gekoppelt)
  • für Lehrerdemonstrationsexperimente
  • als Praktikumsexperiment (mobiler Einsatz) im fächerverbindenden Unterricht oder Profilunterricht
  • als Schülerexperiment und Analyse der gewonnenen Daten per PC

Ich werde euch auf dem Laufenden halten 🙂

Gastbeitrag “Masterarbeit zum Thema Einsatz von Tablets an Schulen”

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Mail von Ramona Wrona mit der Bitte um Untersützung ihrer Masterarbeit zum Thema “Einsatz von Tablets an Schulen”. Der Bitte komme ich natürlich gerne nach 🙂 Hier der entsprechende Gastbeitrag:

Liebe LeserInnen,

Ich bin Ramona Wrona, Studentin an der Hochschule der Medien in Stuttgart und schreibe gerade an meiner Masterarbeit zum Thema Einsatz von Tablets an Schulen. Hierzu habe ich eine Onlineumfrage vorbereitet, welche mir Ergebnisse vom aktuellen Stand der Lage bringen soll und dazu brauche ich IHRE Hilfe.

Wenn Sie Lehrer an einer deutschen Schule ab der 5. Klasse sind, dann freue ich mich sehr, wenn Sie an meiner Lehrerbefragung teilnehmen! Dabei ist es ganz egal, ob Sie bereits Tablets in ihrem Unterricht eingesetzt haben oder nicht.
Die Umfrage dauert ca. 5-10 Minuten und kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.umfrageonline.com/s/1719e9c

Mit Ihrer Hilfe würden Sie maßgeblich zum Erfolg meiner Abschlussarbeit beitragen. Alle Teilnehmer haben außerdem die Chance PONS Produkte für ihren Unterricht zu gewinnen.

Preise_klein

Vielen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße aus Stuttgart
Ramona Wrona

Ramona_Wrona

 

Neue Schule – Woche 7: Wandertag, Fortbildung, Dienstberatung

Wandertag

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Der erste Wandertag ist Geschichte und es lief besser als ich es ausgangs vermutete. Erst ging es gemeinsam mit dem Bus quer durch Dresden – aufgrund der Länge der Fahrt und der gewählten Busroute hatten wir quasi gleich eine komplette Stadtrundfahrt. Mit 25 Kindern im Bus ist natürlich eine erhöhte Lautstärke vorprogrammiert, aber das war zu verkraften. Insgesamt war das Verhalten sehr diszipliniert (im Vergleich zu mancher Unterrichtsstunde ;-))

Als Begleitperson war die Schulleiterin höchstpersönlich dabei, sicherlich nicht alltäglich aber auf jeden Fall ein Gewinn. Sie hat es wirklich verstanden die Schüler im Bus zu beschäftigen – indem sie unvermittelt ein Kartenspiel auspackte und mit den neben ihr sitzenden Schülern zu spielen begann.

Gleichzeitig hatte man während der Fahrt und des anschließenden Marsches ausgiebig Gelegenheit sich zu unterhalten, sowohl mit den Schülern als auch untereinander – was unter der Woche ja kaum möglich ist.

Die Schüler haben kaum gemerkt wie lange wir unterwegs waren, da sie ununterbrochen beschäftigt waren: Quasseln, durch die Bäche springen, mit Stöcken “kämpfen” etc. Mein Eindruck war, dass sie diese Zeit durchaus genossen haben, obwohl zu Beginn die Skepsis gegenüber einem sprichwörtlichen Wandertag spürbar war.

Fortbildung und Homepage

Auf den Wandertag folgte direkt eine ganztägige Fortbildung zur sächsischen Lösung für Schulhomepages – ein abgespecktes und angepasstes Typo3-System namens “SchulCMS”. Leider war für mich aus der Anmeldung nicht ganz ersichtlich, dass sich die Schulung in erster Linie an Schulen richtet die erst ganz am Anfang stehen oder überhaupt mit der Überlegung spielen dieses System zu nutzen. Ich habe die Zeit einfach genutzt um mit den anderen Teilnehmern in Kontakt zu kommen – und habe dabei zufällig erstmals einen Twitter-Kontakt im “real life” gesehen: @waroberg.

So sehr ich die Vorteile (kostenfrei für sächsische Schulen, Updates und Pflege des Systems, Schulungen, Datensicherheit gewährleistet,…) nachvollziehen kann – man nimmt eine Reihe von Einschränkungen in Kauf:

  • Für das Layout stehen 8 Templates zur Verfügung, von denen jedoch nur eines “responsive” ist, d.h. auch auf kleinen Bildschirmen wie Smartphones und Tablets vernünftig dargestellt wird.
  • Eine eigene Domain ist nicht nutzbar, alle Schulen die den Baukasten nutzen haben eine Adresse nach dem Muster http://www.cms.sachsen.schule/schule_xy – wer eine eigene Domain hat, kann nur eine Umleitung auf diese Seite einrichten.
  • Für viele Funktionen (Kalender o.ä.) wären Plugins notwendig – die sich aber in dieser Umgebung nicht nutzen lassen.
  • Für Layoutanpassungen sind CSS-Kenntnisse notwendig, das Vorgehen zur Anpassung ist dabei ebenfalls nur rudimentär dokumentiert.
  • Bei dem letzten Server-Ausfall im Sommer wurden große Mengen an Daten vernichtet – inklusive einiger nicht mehr zu rettender Datensicherungen (!). Die Schulhomepages waren für mehrere Wochen nicht erreichbar.

Für mich letztendlich ausschlaggebend eine neue Lösung für meine Schule zu finden war die Antwort auf eine Detailfrage:

Tabellen lassen sich in diesem System nur extrem umständlich erstellen oder anpassen, auf die Frage eines Teilnehmers ob es da einen Trick gäbe um dies einfacher zu handhaben kam folgender Hinweis:

Die Tabellen in Word erstellen und nach eigenen Wünschen grafisch gestalten – davon einen Screenshot machen und dieses Bild dann in der Homepage einbinden.

Sorry, aber das geht für mich gar nicht. Oder bin ich da zu anspruchsvoll?

 

Dienstberatung

Hier wird es schwierig, da ich nicht ganz anonym blogge und gleichzeitig auch nicht meine Schweigepflicht verletzen will und möchte. Aber so viel sei dann vielleicht doch erlaubt:

Dienstberatung klingt nach staubtrockenen, endlos langen Stunden mit einer dich erschlagenden Fülle an Informationen. Dieses Mal war jedoch anders. Emotional.

Gelegentlich müssten Eltern einen Eindruck davon erhalten, wie viel Zeit und Mühen die Kollegen teilweise für einzelne Kinder aufbringen. Wie sie ohne ihr Bestes geben, Neues versuchen, persönliche Angriffe wegstecken – und manchmal auch an ihre Grenzen gelangen. Ich kann unumwunden zugeben das es mir nahe geht, wenn einzelne Kinder es schaffen gestandene Kollegen nach 7 Wochen Schule dazu zu bringen, dass ihnen die Stimme bricht und sie den Tränen nahe sind. In einer Dienstberatung.

Sicher, wir sind noch ein vergleichsweise kleines Kollegium. Trotzdem empfinde ich den “Spirit” und Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung als außergewöhnlich.

Ferienbeginn

Zu Ferienbeginn waren wir das erste Mal seit längerer Zeit mal wieder im Kino. Diesmal hat die bessere Hälfte den Film “Alles steht Kopf” gewählt. Zugegeben, ich war mehr als skeptisch – habe im Kino aber herzhaft gelacht. Hier der zugehörige Trailer:

Smart Response – Klassenlisten importieren (mit Hindernissen)

Das neue Schuljahr hat gerade begonnen und mein Klassensatz Response XE soll in möglichst vielen Stunden und Klassen an geeigneter Stelle zum Einsatz kommen.

Natürlich war meine Lust gering die Klassenlisten jeweils per Hand einzutragen, sowas sollte doch über einen Import möglich sein?!

Siehe da, Smart bietet in den Response Lehrertools auch eine entsprechende Option an:

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Ein Import sollte möglich sein aus drei verschiedenen Quellen (Excel, CSV und Senteo):

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Also ganz einfach? Nicht ganz! Schnell eine Klassenliste erstellt, importiert – und da war sie, die Fehlermeldung:

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Also die Liste noch einmal überarbeitet, alle Spaltennamen angepasst – die Fehlermeldung blieb. Nacheinander habe ich folgendes probiert:

  • Excel-Datei mit den vorgegeben Bezeichnungen
  • CSV-Datei mit den vorgegebenen Bezeichnungen
  • Groß- und Kleinschreibung variiert
  • Reihenfolge der Spalten variiert

Nichts ging. Also die Online-Hilfe zu Rate gezogen und tatsächlich finden sich Hinweise sowohl für die Formatierung von CSV- als auch Excel-Dateien:

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Also noch einmal von vorne beginnen und brav alle Vorgaben einhalten, jeweils für eine CSV- und für eine Excel-Liste. Die Zeit verging, was blieb war die Fehlermeldung. Als ich kurz vor einem Wutanfall war erhielt ich jedoch den rettenden Tipp – eine Videoanleitung auf Youtube:

Es dauerte nicht lang und der kleine aber feine Unterschied war gefunden, es müssen die englischen Bezeichnungen als Tabellenkopf gewählt werden und nicht wie in den Hilfeseiten beschrieben die deutsche Übersetzung! Das heißt:

  • Firstname statt Vorname
  • Lastname statt Nachname
  • ID statt Kennung

Keine zwei Minuten später war die Liste erfolgreich importiert 😉 Die Hilfedatei/Anleitung sollte wohl dringend mal angepasst werden, denn an dieser Stelle entsteht unnötiges Frustrationspotential.

Mehr über den Einsatz der Response XE in der neuen Schule gibt es in Kürze!

2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 4.300 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Smart Notebook – 5 Features die ich noch vermisse!

*** Update 31.12.2014 ***

Smart hat direkt auf diesen Blog-Beitrag reagiert – Danke dafür! Ich habe die entsprechenden Antworten direkt unter die einzelnen Punkte eingefügt, damit sich jeder selbst eine Meinung bilden kann – bzw. von den Tipps profitiert. 

***

So langsam neigen sich nicht nur die Herbstferien, sondern auch meine Elternzeit sich dem Ende entgegen und ich kann mich wieder etwas der Unterrichtsvorbereitung widmen. Genug Zeit also, sich wieder mal intensiver mit der Notebook Software zu beschäftigen 😉

Folgende Dinge vermisse ich und würden mir das Arbeiten sehr erleichtern:

1. Raster und Hintergrund
Eine einfache Möglichkeit per Menü ein Raster und die Hintergrundfarbe zu andern. Mir ist klar das es ein paar Workarounds gibt z.B. über die Galerie aber das ist umständlich! Diese Funktion ist elementar wichtig für alle Lehrer die ich kenne.

*** Antwort von Smart ***

In der Galerie kann man sich sehr einfach individuelle Ordner mit eigenen Inhalten anlegen. Sie könnten sich z. B. Seiten anfertigen, die Sie immer wieder verwenden wollen, und dort den Hintergrund anpassen oder ein Raster einfügen. Diese Seiten würden Sie unter „Eigene Inhalte“ speichern. Jederzeit können Sie diese per Drag-and-Drop herausziehen und in die geöffnete Datei einfügen. Hier gibt es ein Video, das alles Schritt für Schritt erklärt.

Die Hintergrundfarbe der Seite ändern Sie mit 2 Klicks über den Register „Eigenschaften“, das ist der vierte Register von oben an der Seite der SMART Notebook Software.

***

2. Apps und Betriebssysteme
Es gibt zwei Apps für das iPad (Smart Notebook und Maestro) die es erlauben
a) Notebook-Dateien unterwegs anzusehen bzw. zu bearbeiten
b) Smart Notebook bzw. das Smartboard fernzusteuern

Beides Sachen die ich gut und interessant finde – ich habe aber kein iPad! Leider scheint eine Entwicklung für Android oder Windows nicht mal in Planung.

Unverständlich angesichts der Verbreitung und der potentiellen Menge an Interessenten! Interessant fand ich jedoch den Kommentar eines Freundes der die App bereits ausprobiert hat mit seinem iPad: “Die App fürs iPad finde ich überflüssig. Ein Großteil der Funktionen aus dem Smart Notebook Programm geht nicht. War nach dem Kauf sehr enttäuscht.”

3. Das arbeiten mit Tabs/mehreren Dateien

Es heißt zwar Männer seien nicht Multitasking-fähig aber so eingeschränkt, dass ich nicht mit mehreren Dateien arbeiten könnte bin ich nun auch nicht … 😉

Klar kann man(n) mehrere Instanzen der Software öffnen aber das ist nervig! Wenn ich auf “Datei-Öffnen” gehe möchte ich nicht erst meine aktuelle Datei schließen müssen – stattdessen sollte sich einfach ein zweiter Tab öffnen!

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4. Einbinden vorhandener Medienquellen

Es gibt eine ganze Reihe von Medienquellen wie Flickr, Wikimedia und andere die lizenzrechtlich “saubere” z.B. mit cc-Lizenz zur Verfügung stellen. Eine Verknüpfung oder ein Widget das den Zugriff auf diese Quellen direkt aus der Galerie erlaubt wäre sicher vielen Lehrern eine Hilfe!
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Außerdem sollte es programmiertechnisch keine Hürde sein diesen Bildern eine Verlinkung zum Original, bzw. den Urheber als kleines Textfeld/Wasserzeichen, einzufügen. So wäre eine rechtlich saubere und einfache Lösung für Lehrer zur Mediensuche gegeben – das wäre schlicht genial.

Ich vermisse bei der Gelegenheit auch einen Hinweis über die von Smart zur Verfügung gestellten Medien in der Galerie – stehen diese unter einer Lizenz oder sind sie lizenzfrei (Link)? Oder wer ist der Autor dieser ganzen Ressourcen? Fragen die dringend beantwortet werden sollten!

*** Antwort von Smart ***

Gerne möchte ich auf die Frage bei Punkt 4 zum Thema Lizenzen der Galerieinhalte antworten. SMART hat die Lizenzen aller Elemente in der Galerie erworben, die standardmäßig zur Verfügung stehen. Diese können frei verwendet werden, und es ist kein Quellennachweis nötig.

***

5. Einfügen von Koordinatensystemen

Es ist möglich über die Mathe-Tools (die man extra erwerben muss!) Koordinatensysteme einfach und schnell in die Notebook-Seiten einzufügen. Praktisch nicht nur für den Matheunterricht, sonder natürlich auch für alle Naturwissenschaften.

Jedoch ist es nicht möglich die Achsenbeschriftung (standardmäßig erscheint hier x und y wie in der Mathematik üblich) zu verändern – was gerade in Physik ziemlich störend ist.

Zwischenablage01
Koordinatensystem Original (links) und mit Textfeldern (rechts)

Man kann sich zwar mittels Textfelder behelfen (so der Vorschlag von Smart selbst), aber welcher Lehrer macht sich schon die Mühe das für jedes Diagramm zu wiederholen?

 *** Antwort von Smart ***

Es ist richtig, dass sich in den Math Tools die Achsenbeschriftungen nicht ändern lassen. In vielen Fällen werden Sie aber vielleicht gar nicht in den Math Tools direkt arbeiten, sondern einfach auf eine Notebook-Seite. In dem Fall könnten Sie sich beliebige Koordinatensysteme ganz einfach mit Linien selbst erstellen, und diese wie oben beschrieben unter „Eigene Inhalte“ speichern, so dass Sie sie, wann immer sie gebraucht werden, schnell zur Hand haben.

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Liebe Entwickler von Smart – es gibt einiges zu tun 🙂