Smart Notebook – 5 Features die ich noch vermisse!

*** Update 31.12.2014 ***

Smart hat direkt auf diesen Blog-Beitrag reagiert – Danke dafür! Ich habe die entsprechenden Antworten direkt unter die einzelnen Punkte eingefügt, damit sich jeder selbst eine Meinung bilden kann – bzw. von den Tipps profitiert. 

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So langsam neigen sich nicht nur die Herbstferien, sondern auch meine Elternzeit sich dem Ende entgegen und ich kann mich wieder etwas der Unterrichtsvorbereitung widmen. Genug Zeit also, sich wieder mal intensiver mit der Notebook Software zu beschäftigen 😉

Folgende Dinge vermisse ich und würden mir das Arbeiten sehr erleichtern:

1. Raster und Hintergrund
Eine einfache Möglichkeit per Menü ein Raster und die Hintergrundfarbe zu andern. Mir ist klar das es ein paar Workarounds gibt z.B. über die Galerie aber das ist umständlich! Diese Funktion ist elementar wichtig für alle Lehrer die ich kenne.

*** Antwort von Smart ***

In der Galerie kann man sich sehr einfach individuelle Ordner mit eigenen Inhalten anlegen. Sie könnten sich z. B. Seiten anfertigen, die Sie immer wieder verwenden wollen, und dort den Hintergrund anpassen oder ein Raster einfügen. Diese Seiten würden Sie unter „Eigene Inhalte“ speichern. Jederzeit können Sie diese per Drag-and-Drop herausziehen und in die geöffnete Datei einfügen. Hier gibt es ein Video, das alles Schritt für Schritt erklärt.

Die Hintergrundfarbe der Seite ändern Sie mit 2 Klicks über den Register „Eigenschaften“, das ist der vierte Register von oben an der Seite der SMART Notebook Software.

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2. Apps und Betriebssysteme
Es gibt zwei Apps für das iPad (Smart Notebook und Maestro) die es erlauben
a) Notebook-Dateien unterwegs anzusehen bzw. zu bearbeiten
b) Smart Notebook bzw. das Smartboard fernzusteuern

Beides Sachen die ich gut und interessant finde – ich habe aber kein iPad! Leider scheint eine Entwicklung für Android oder Windows nicht mal in Planung.

Unverständlich angesichts der Verbreitung und der potentiellen Menge an Interessenten! Interessant fand ich jedoch den Kommentar eines Freundes der die App bereits ausprobiert hat mit seinem iPad: “Die App fürs iPad finde ich überflüssig. Ein Großteil der Funktionen aus dem Smart Notebook Programm geht nicht. War nach dem Kauf sehr enttäuscht.”

3. Das arbeiten mit Tabs/mehreren Dateien

Es heißt zwar Männer seien nicht Multitasking-fähig aber so eingeschränkt, dass ich nicht mit mehreren Dateien arbeiten könnte bin ich nun auch nicht … 😉

Klar kann man(n) mehrere Instanzen der Software öffnen aber das ist nervig! Wenn ich auf “Datei-Öffnen” gehe möchte ich nicht erst meine aktuelle Datei schließen müssen – stattdessen sollte sich einfach ein zweiter Tab öffnen!

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4. Einbinden vorhandener Medienquellen

Es gibt eine ganze Reihe von Medienquellen wie Flickr, Wikimedia und andere die lizenzrechtlich “saubere” z.B. mit cc-Lizenz zur Verfügung stellen. Eine Verknüpfung oder ein Widget das den Zugriff auf diese Quellen direkt aus der Galerie erlaubt wäre sicher vielen Lehrern eine Hilfe!
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Außerdem sollte es programmiertechnisch keine Hürde sein diesen Bildern eine Verlinkung zum Original, bzw. den Urheber als kleines Textfeld/Wasserzeichen, einzufügen. So wäre eine rechtlich saubere und einfache Lösung für Lehrer zur Mediensuche gegeben – das wäre schlicht genial.

Ich vermisse bei der Gelegenheit auch einen Hinweis über die von Smart zur Verfügung gestellten Medien in der Galerie – stehen diese unter einer Lizenz oder sind sie lizenzfrei (Link)? Oder wer ist der Autor dieser ganzen Ressourcen? Fragen die dringend beantwortet werden sollten!

*** Antwort von Smart ***

Gerne möchte ich auf die Frage bei Punkt 4 zum Thema Lizenzen der Galerieinhalte antworten. SMART hat die Lizenzen aller Elemente in der Galerie erworben, die standardmäßig zur Verfügung stehen. Diese können frei verwendet werden, und es ist kein Quellennachweis nötig.

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5. Einfügen von Koordinatensystemen

Es ist möglich über die Mathe-Tools (die man extra erwerben muss!) Koordinatensysteme einfach und schnell in die Notebook-Seiten einzufügen. Praktisch nicht nur für den Matheunterricht, sonder natürlich auch für alle Naturwissenschaften.

Jedoch ist es nicht möglich die Achsenbeschriftung (standardmäßig erscheint hier x und y wie in der Mathematik üblich) zu verändern – was gerade in Physik ziemlich störend ist.

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Koordinatensystem Original (links) und mit Textfeldern (rechts)

Man kann sich zwar mittels Textfelder behelfen (so der Vorschlag von Smart selbst), aber welcher Lehrer macht sich schon die Mühe das für jedes Diagramm zu wiederholen?

 *** Antwort von Smart ***

Es ist richtig, dass sich in den Math Tools die Achsenbeschriftungen nicht ändern lassen. In vielen Fällen werden Sie aber vielleicht gar nicht in den Math Tools direkt arbeiten, sondern einfach auf eine Notebook-Seite. In dem Fall könnten Sie sich beliebige Koordinatensysteme ganz einfach mit Linien selbst erstellen, und diese wie oben beschrieben unter „Eigene Inhalte“ speichern, so dass Sie sie, wann immer sie gebraucht werden, schnell zur Hand haben.

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Liebe Entwickler von Smart – es gibt einiges zu tun 🙂

My last-minute #nurture1314 post :-)

Felix Felicis
Felix Felicis – also called “Liquid Luck”, is a magical potion that makes the drinker lucky for a period of time, during which everything they attempt will be successful.
Image from Rebekah Hughes via Flickr

This is my contribution to #Nurture1314 initiated by @ChocoTzar and pushed forward by @rlj1981 – it’s been a very busy, exciting and fast paced year and I’ve really enjoyed reflecting on it.

13 reflections from the past year and 14 to look forward to (in no particular order).

13 things from 2013:

  1. Dresden. We changed flats and we now live in the best city of the world: Dresden. A very important lesson: changing flats during the hottest days of the summer with a girlfriend pregnant at 6 month is NOT recommendable.

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  2. Father. I became father of a little girl. As it is my first time, everyday is still a little adventure and she already knows perfectly how to twist me around her little finger.
  3. University. I finished my PhD about the use of IWB in physics. A very good feeling to close that chapter. 

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  4. School. I started to work at school to complete my “Referendariat” (kind of 2 year practical period) and become a fully qualified teacher by summer 2015. 

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  5. TeachMeet. It was the first time for me presenting some stuff at a TeachMeet – and not any TM, it was at BETT 2013 in front of a lot of teachers. This was definitely a highlight for me. 

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  6. #ukedchat. Engaging with #ukedchat and presenting the first time at TeachTweet to show that I’m not just “taking ideas” but also can give something. 

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  7. GDrive. Starting to experiment with student feedback using Google Drive forms – very easy and with surprising results. Helpful for reflecting on my teaching and astonishing to see how my students perceive their lessons with me. 
  8. Blogging. I wrote 17 posts in my blog this year, often with help from my friends who offer their time to correct the biggest mistakes.
  9. Twitter. It’s my second year on Twitter and I’m preferring it to Facebook. One important lesson was followers are NOT (automatically) your friends, nor does following mean that you agree or even support the message of the person you follow.
  10. Camera. I really love my Casio Exilim ZR 400, not only because it’s able to capture high-speed-videos – it also makes pretty good pictures. It has become a constant companion.CIMG0390
  11. High-Speed-Videos. They are cool, they are fascinating and they could be used in the science classroom. My posts about how to make them generated some positive reactions and I hope some readers will try it themselves.
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  12. #EDchatDE. This hashtag is the German equivalent of #ukedchat with a fast growing community of German teachers. Answers are provided in English and German – so everybody is welcome to participate! It takes place weekly on Tuesday between 20.00 and 21.00 (German time, 19.00 till 20.00 UK time), you can find more details here.
  13. Sharing. I started sharing my materials via Flickr, this Blog and other resources (like Dropbox). I benefit from a lot of people who share their ideas on their Blogs or on Twitter, so I think it was just fair to give something back – even it is as little as what I can offer.

14 things I’d like to do or learn in 2014:

  1. PhD. Get my PhD published as a book to get the official doctoral certificate. Should be done by end of January at the latest.
  2. Student Feedback Systems. Write an article about the use of student feedback systems for a German physics education journal. I will also write about the usage of these in my own lessons in the second state exam thesis.
  3. Model Boats. Finish my biggest model ship and use some time to drive the two finished ones on the lake.

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  4. Learning Platform. Introducing a learning platform to my school. The internal network to share material is fine, but there are more things I’d like to do!
  5. BYOD (Bring Your Own Device). Persuading our school leadership team that the use of smartphones in physics should be allowed – and if not, doing it anyway.
  6. Blogging. Keep on blogging. But definitely reduce the requests for help. One reflective post per week would be great.
  7. Arduino. I had already a first go on Arduino but I’d like to explore more possibilities – at the moment this kit is just lying around.2013-01-17 21.13.55
  8. Responsibility. Stop trying to feel responsible for everybody and everything.
  9. Focus. I’m interested in a broad spectrum of topics, but I need to force myself to focus on fewer things. Otherwise I’ll go crazy in 2014 🙂
  10. Time Management. Optimise my time management, especially in free hours at school. The goal is that I don’t take too much work home and can enjoy my little family.
  11. Latex. I used Latex to write my PhD and it doesn’t just look much more professional, the writing is a bit like coding.
  12. Friends. Due to the very exiting 2013 we didn’t have much time to meet our friends, this is something I’d like to work on in 2014.
  13. Spending less time with my smartphone. It’s tempting to check mails, read the news or check some apps. I’d like to use these little moments of spare time to interact with the people around me – this is a much better way of investing my time. And it’s a lot more polite.
  14. Reduce moaning. During the last few months, I spent a lot of time moaning about different things, mostly related to our educational system and the bureaucracy or stupidity within. It’s not worth the time.

I’d like to thank Dughall and Emma, who generously offered their time to proofread this last-minute post. All left mistakes are my fault 🙂

So this is my list with 13 things I think I did well in 2013 and 14 I would like to do during 2014. I’m curious to read your #nurture1314 list 🙂